...Die vier aus Dresden spielten alle 130 betörten Zuhörer direkt in jenen Zustand, der das Hier und Jetzt vergessen lässt... Zusammen sind die Vier ein Gesamtkunstwerk, das in Sachen Musik der 20er bis 40er Jahre wohl nicht so schnell zu toppen ist. ...
Zum Weinen schöne orchestrale Einlagen, zum Beispiel »Illusion«, wo Viola und Kniegeige ein bezauberndes Duett hinlegen, immer wieder kleine unaufdringliche Dialoge und Slapstickeinlagen, die wirklich lustig sind und »Delirium« einen dezenten Rahmen verleihen...
(Ulla Mayer, Neue Westfälische Zeitung, 21.11.03)

Salonmusik mit dramatischen Einsprengseln begeisterte das Publikum im Bühler Schüttekeller
...Bandleaderin, Bratschistin und Diseuse Cornelia Schumann hat ihre drei schwarz befrackten Begleiter bestens im Griff, ... verfügt über eine facettenreiche, nuancierte Stimme und beeindruckt mit doppeldeutig melancholischem Timbre.
Thomas Mahn ist für die virtuos-eingängige Melodielinie am Klavier zuständig. Reinhard Scholz zupft nicht nur akkurat und behände die Saiten, sondern beweist... komisches Talent und glänzt als beherzter Bariton.
Dietrich Zöllner bedient das Schlagzeug kraftvoll und spielfreudig... und beeindruckt mit einer unorthodoxen Geigentechnik: Er hält das Instrument entspannt auf dem Bauch.
Rauschenden Beifall erntete Schumann mit ihren Brüller - Nummern, der unverwüstlichen »Juliska« und der Parodie »Olga, Tochter der Wolga«. Diese Hits haben bis heute nichts von ihrer Zugkraft verloren. Hier spielte sich das Ensemble buchstäblich ins Delirium, da brannte die Puszta und durch den Schüttekeller fegten feurige Kosaken-Pferde...
(Wolfgang Winter, Bühler Tageblatt, 15.4.04)